Der Palazzo wurde im frühen 16. Jh. vom lombardischen Baumeister Lucio di Pietro an der Stelle der ehemaligen jüdischen Synagoge errichtet.

Er ist ein typisches Beispiel für die Umgestaltung eines Stadtpalastes in den Renaissancestil. Die heute entweihte Innenkapelle wurde im Jahr 1770 vom Bozner Maler Carl Henrici ausgeschmückt. Die beiden Steinmedaillons über den Eingangsportalen, im 18. Jh. vom Bildhauer Francesco Oradini geschaffene Werke, stellen das Martyrium und die Glorie des Simon Unverdorben dar: Die zwei Szenen beziehen sich auf einen angeblichen, in Wirklichkeit aber niemals verübten Ritualmord des Kindes; doch die Trentiner jüdische Gemeinde wurde des Vergehens beschuldigt, verfolgt und aus der Stadt vertrieben.

Foto di Francesca Medici

Indirizzo
Via Manci 69, 38122 Trento
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Martedì, 30 Settembre 2014 - Ultima modifica: Mercoledì, 31 Luglio 2019

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